| Schweizer
Spielmesse Internationale Spiel- und Spielwarenmesse St. Gallen 8. - 12. September 1999 |
Unter dem Patronat des Vereins der Schweizer Ludotheken wird an der diesjährigen Schweizer Spielmesse zum ersten Mal der St.Galler Spielzeugpreis verliehen. Der St.Galler Spielzeugpreis ist ein Publikumspreis. Messebesucherinnen und -besucher sind eingeladen, aus einer Auswahl von rund 50 Spielen und Spielwaren die beliebtesten zu wählen.
1. St.Galler Spielzeugpreis
Ziel des St.Galler Spielzeugpreises ist es, den Herstellern und Lieferanten der
Spielwarenbranche eine Plattform zu bieten, Produkte der Jahrgänge 98/99 in
einer stimmungsvollen Atmosphäre von einem besonders spielfreudigen Publikum
"auf Herz und Nieren" prüfen zu lassen. Besucherinnen und Besucher,
welche beim Spielzeugpreis mitmachen, nehmen automatisch an der Verlosung der zu
bewertenden Spiele und Spielwarenartikel teil.
Trends erkennen
Die Ludotheken möchten den St.Galler Spielzeugpreis, welcher jährlich im
Rahmen der Schweizer Spielmesse durchgeführt werden soll, verstärkt dazu
nutzen, Trends zu erkennen und die bei den Testbewertungen gewonnen Erfahrungen
in ihren Einkauf und das Angebotssortiment einfliessen zu lassen. Je grösser
die Spielfreude mit einem Produkt, desto eher wird es in der Ludothek
ausgeliehen oder sofort gekauft. Der St.Galler Spielzeugpreis ermöglicht einem
spielbegeisterten Publikum Spiele und Spielwaren in einer besonderen Atmosphäre
auszuprobieren und zu bewerten.
Wie werden die Favoriten bestimmt
Um die unterschiedliche Zusammensetzung der Besucherstruktur zu berücksichtigen,
werden die zu bewertenden Produkte in vier Kategorien aufgeteilt: Kinderspiele
(4-6 Jahre), Familienspiele, Freakspiele und Elektronikspiele. Die Teilnehmer können
aus rund 50 verschiedenen Spielen und Spielwaren der Jahrgänge 98/99 auswählen
und erhalten einen Fragebogen. Am Ende des Test-Spielens tragen die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Eindrücke und Erfahrungen aufgrund
verschiedener Kriterien wie Spielreiz, Spielfreude (Will ich das Spiel nochmals
spielen? Würde ich das Spielzeug gleich kaufen oder in der Ludothek
ausleihen?), Material, Aufmachung etc. im Fragebogen ein. Die Ludothekarinnen
tragen die Daten zusammen und werten die eingereichten Fragebogen aus.
Die Spiele und Spielwaren können von Mittwoch, 8., bis und mit Samstag, 11. September 1999, gespielt, getestet und bewertet werden. Die Sieger der vier Kategorien werden am Sonntag, 12. September 1999, am Stand der Ostschweizer Ludotheken und des Vereins der Schweizer Ludotheken ausgestellt und gekennzeichnet.
Ludotheken: Spiele und Spielwaren für alle -
günstig und unkompliziert
Spiele und Spielwaren brauchen Platz und haben ihren Preis. Die Ludothek bietet
die ideale Möglichkeit, Spielsachen und Spiele mit nach Hause zu nehmen, zu
testen und zu vergleichen, ohne diese gleich kaufen zu müssen.
In der Schweiz gibt es rund 400 Ludotheken, die gegen eine geringe Gebühr Spiele und Spielwaren aller Art für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stellen. Die Ludotheken stehen allen offen: Kindern und Erwachsenen, Schulen und Kindergärten. Sie sorgen dafür, dass jedermann ohne grossen finanziellen Aufwand und auf einfache Art zu einem interessanten Spielangebot kommt. Auf diese Weise üben die Ludotheken eine wichtige gesellschaftliche Funktion aus und pflegen eine vielfältige und reichhaltige Spielkultur.
12 Ostschweizer Ludotheken aus den Kantonen AR, AI, SG und TG betreuen zusammen mit dem Zentralvorstand der Schweizer Ludotheken einen Stand an der Schweizer Spielmesse 1999. In der Halle 1.1 präsentieren die Mitarbeiterinnen der Ludotheken ein attraktives Angebot und laden auf ihrem Spieleparcours zum Mitmachen ein.
Felsberger S & A Spiel & Art AG, Leimatstrasse 32, CH-9000 St. Gallen. Update: 05.11.2006 - www.toy-net.com