| Schweizer
Spielmesse Internationale Spiel- und Spielwarenmesse St. Gallen 5. - 9. September 2001 |
3. St.Galler Spielzeugpreis — Jury ist das Messepublikum
Zum dritten Mal präsentiert der Verein der Schweizer Ludotheken an der Schweizer Spielmesse, welche vom 5. bis 9. September 2001 auf dem Messegelände der Olma Messen St.Gallen stattfindet, den St.Galler Spielzeugpreis.
Der St.Galler Spielzeugpreis ist ein Publikumspreis, bei welchem Messebesucherinnen und -besucher eingeladen sind, aus einer Auswahl von rund 50 Spielen und Spielwaren, aufgeteilt in die drei Kategorien Kinderspiele (4-6 Jahre), Familienspiele und Freakspiele, die beliebtesten zu wählen.
Auf "Herz und Nieren" prüfen
Ziel des St.Galler Spielzeugpreises ist es, den Herstellern und Lieferanten der Spielwarenbranche eine Plattform zu bieten, Produkte der Jahrgänge 2000/2001 in einer stimmungsvollen Atmosphäre von einem besonders spielfreudigen Publikum "auf Herz und Nieren" prüfen zu lassen.
Je grösser die Spielfreude mit einem Produkt, desto eher wird es in der Ludothek ausgeliehen oder sofort gekauft. Die Ludotheken möchten den St.Galler Spielzeugpreis verstärkt dazu nutzen, Trends zu erkennen und die bei den Testbewertungen gewonnenen Erfahrungen in ihren Einkauf und das Angebotssortiment einfliessen zu lassen.
So werden die Favoriten bestimmt
Um die unterschiedliche Zusammensetzung der Besucherstruktur zu berücksichtigen, werden die zu bewertenden Produkte in drei Kategorien aufgeteilt: Kinderspiele (4-6 Jahre), Familienspiele und Freakspiele. Die Teilnehmer können aus rund 50 verschiedenen Spielen und Spielwaren der Jahrgänge 2000/2001 auswählen und erhalten einen Fragebogen. Am Ende des Test-Spielens tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Eindrücke und Erfahrungen aufgrund verschiedener Kriterien wie Spielreiz, Spielfreude (Will ich das Spiel nochmals spielen? Würde ich das Spielzeug gleich kaufen oder in der Ludothek ausleihen?), Material, Aufmachung etc. im Fragebogen ein. Die Ludothekarinnen tragen die Daten zusammen und werten die eingereichten Fragebogen aus.
Die Spiele und Spielwaren können von Mittwoch, 5. bis und mit Samstag, 8. September 2001, am Stand der Ostschweizer Ludotheken und des
Vereins der Schweizer Ludotheken in der Halle 2.0 gespielt, getestet und bewertet werden. Die Sieger der drei
Kategorien werden am Sonntag, 9. September 2001, am Ludothekenstand ausgestellt und gekennzeichnet.Spiele und Spielwaren für alle - günstig und unkompliziert
In der Schweiz gibt es rund 400 Ludotheken, die gegen eine geringe Gebühr Spiele und Spielwaren aller Art für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stellen. Die Ludotheken stehen allen offen: Kindern und Erwachsenen, Schulen und Kindergärten. Sie sorgen dafür, dass alle Interessierten ohne grossen finanziellen Aufwand und auf einfache Art zu einem interessanten Spielangebot kommt. Auf diese Weise üben die Ludotheken eine wichtige gesellschaftliche Funktion aus und pflegen eine vielfältige und reichhaltige Spielkultur.
Neun Ostschweizer Ludotheken aus den Kantonen AR, SG und TG betreuen zusammen mit dem Zentralvorstand des Vereins der Schweizer Ludotheken einen Stand an der Schweizer Spielmesse 2001. In der Halle 2.0 präsentieren die Mitarbeiterinnen der Ludotheken ein attraktives Angebot und laden auf ihrem Spieleparcours zum Mitmachen ein.
Ein spezielles Spielangebot am Ludothekenstand ist ein Sinnesparcours unter dem Motto "Sind Sie reif für die Insel". Unter Anleitung der Ludothekarinnen können Spiele für alle Sinne wie Wasserspiele, Geschicklichkeitsspiele, Gedächtnisspiele und Glücksspiele gespielt werden.
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