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Spielmesse Internationale Spiel- und Spielwarenmesse St. Gallen 4. - 8. September 2002 |
Fünf Tage spielen...
Geleitwort von Jürg Bühler, Co-Veranstalter Schweizer Spielmesse
Die Spielwarenbranche hat seit jeher zur Weihnachtszeit Hochsaison. Im letzten Quartal entscheidet sich deshalb, wer im nächsten Jahr aussetzen muss, besser aussteigt oder eine Runde weiterspielen kann.
Konkurrenzkampf, Futterneid, Verlagsfusionen, Teuro, Konsumrückgang, Wartehaltung, Sättigung, Unsicherheit, Ernüchterung im Neuen Markt, Firmenpleiten, Missgunst, Börsenbaisse, Managementfehler, Spardruck, Pokémonloch.
Schlagworte, die eigentlich gar nicht zum "Kulturgut" Spiel passen. Denn Barbie, Steiff, Monopoly, verrücktes Labyrinth, Märklin, Fischertechnik und Lego werden im allgemeinen mit Kindheit, schönen Erinnerungen, fröhlichen Spieleabenden oder gesellschaftlichen Erlebnissen im Kreise gleichgesinnter Bähnler oder Modellbauer in Verbindung gebracht.
Schlagworte, die aber für globale Gambler wie etwa Hasbro, Mattel oder Lego momentan unsere 40-50'000 Veranstaltungsbesucher leider vollends durch deren Marketingpläne fallen lässt. Deren Profit muss konzentriert über TV-Werbung in den Warenhäusern und Fachmärkten eingefahren werden.
Doch es gibt auch den anderen Weg: BRIO (weltweit führender Holzspieleproduzent, gegründet 1884 in Schweden) verstärkt die Marktposition durch Zweckallianzen wie etwa mit Playmobil in den Baltikstaaten oder in der Schweiz mit dem Marktführer in Gesellschaftsspielen. So findet mit BRIO nächstes Jahr eine Weltmarke den Weg zur Schweizer Spielmesse nach St.Gallen.
In St.Gallen, der Schweizer Spiele-Hauptstadt, wird heuer am 4. September um 10 Uhr die Spielesaison 2002 eröffnet. Während fünf Messetagen stehen dann Kinder, Jugendliche, Familien und Modellbauer im Zentrum des St.Galler Geschehens.
Herzlich willkommen auf dem Messeareal der Olma Messen St.Gallen!
St.Gallen, im August 2002
© 2002 - Felsberger S & A Spiel & Art AG, Tannenstrasse 40, CH-9010 St. Gallen. Update: 05.11.2006 - www.toy-net.com