Schweizer Spielmesse
Internationale Spiel- und Spielwarenmesse St. Gallen

4. - 8. September 2002

         


 

 

Demo Offshore Team und Hollandse Offshore Groep aus den Niederlanden

 

Tankerunfall mit der Bohrinsel "Sandor 1" – eine technische Vorführung mit Schiffsmodellen auf dem Wasserbassin an der Schweizer Spielmesse 2002 in St.Gallen

Die Bohrinsel "Sandor 1" soll ihren Standort etwa 50 km vor der holländischen Nordseeküste auf 50 Grad Ost und 33 Grad Nord einnehmen. Dazu wird sie von ihrem jetzigen Standort im Hafen von Rotterdam mit der Hilfe von zwei Hochseeschleppern zum Zielort verbracht.

Von Zeit zu Zeit müssen Bestandteile der Bohrinsel zur Überholung und Reparatur in eine Werft gebracht werden. Heute wird ein Motor – ein Lüfteraggregat der bohrinseleigenen Kantine – auf einen Versorger verladen. Nachdem der Motor übergeben ist, nimmt der Versorger in Richtung Rotterdam Fahrt auf. Auf der Bohrinsel selbst beginnt die Tagschicht mit ihrer Arbeit.

Kollision wegen Motorschaden

Aus Richtung Norden nähert sich ein Tankschiff mit Kurs auf die Bohrinsel. Kurz vor Erreichen der Bohrinsel ereignet sich auf dem Tankschiff ein Motorschaden, das Tankschiff ist manövrierunfähig und kollidiert mit der Bohrinsel "Sandor 1". Bei der Kollision wird ein Treibstofflager der Bohrinsel beschädigt, Treibstoff läuft aus und entzündet sich. Nach kurzer Zeit ereignet sich im Teibstofflager eine heftige Explosion, der Brand breitet sich auf die Bohrinsel aus.

Das Tankschiff hat Benzin geladen und droht ebenfalls in Brand zu geraten. Es muss daher unverzüglich von der Bohrinsel weggeschleppt werden. Dazu werden zwei Schlepper zu Hilfe gerufen. Zur Brandbekämpfung und Löschunterstützung hat die Bohrinsel Feuerwehrschiffe aus Rotterdam angefordert, die nun die Bohrinsel erreichen und den Brand bekämpfen können.

Der Brand ist erfolgreich gelöscht, mit viel Glück hat es keine Verletzten gegeben. Durch die Explosion wurde die Bohrinsel "Sandor 1" so schwer beschädigt, dass sie in der Werft repariert werden muss. Dazu nehmen zwei Hochseeschlepper die Bohrinsel an den Haken. Der Verband nimmt Fahrt auf in Richtung Rotterdam, wo er bald eintreffen wird. Ein Dienstschiff des Seeamtes begleitet den Verband, um das Unglück zu untersuchen.


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