Attila: Asiatisch ist nur der Name
Bei „Attila“ dreht sich alles um die spannende Völkerwanderung. Wer schreiben das Jahr 375 nach Christus. Attila überrennt mit seinen berittenen hunnischen Horden Europa. Der germanischen Völker fliehen und dringen dabei immer tiefer in die Provinzen des maroden Römischen Reiches vor. Sie haben’s bereits erraten? Bei „Attila“ geht es darum, ausreichend Einfluss auf diejenigen Völker zu gewinnen, die sich im Laufe des Spiels am stärksten ausbreiten. Doch Platz ist nur beschränkt vorhanden; sobald eine Region übervölkert wird, muss ein Volk weichen – es kommt zur Auseinandersetzung, an deren Ende die Region befriedet und die Flucht gegen Westen fortgesetzt wird. Attila tritt zwar während des ganzen Spiels nie in Aktion und ein asiatisches Ambiente lässt sich auch nicht ausmachen, doch das unterhaltsame Spiel dürfte in Runden mit grösseren Taktikern immer wieder mal gerne auf den Spieltisch kommen, denn Spass macht das Taktieren um Machtansprüche allemal.
„Attila“, Autor: Karl-Heinz Schmiel, Verlag: Hans im Glück, Alter: ab 10 Jahren, Personen: 2 bis 5 Spieler, Dauer: 60 bis 90 Minuten, Preis: zirka 45 Franken
Mit freundlicher Genehmigung des Autors Christof Lampart im toy-net.ch. - Weitere Spielebesprechungen -
© 1998 - Felsberger S & A Spiel & Art AG,
Tannenstrasse 40, CH-9010 St. Gallen. Update: 01.07.2002