„Babel“: Göttliches Wettbauen
Mit „Babel“, ist dem Hause „Kosmos“ wieder ein grosser Wurf in der Reihe „Spiele für zwei“ gelungen. Überall hörte man in Spielerkreisen nur lobende Worte. Kurzum: „Babel“ kann sich ohne weiteres mit Zweierspielen wie „Cäsar und Cleopatra“ oder „Das Siedler-Kartenspiel“ messen. Bei „Babel“ siedeln kulturell hochstehende Völker die fruchtbaren Ebenen im mesopotamischen Zweistromland. Babylon ist den umliegenden Völkerschaften ein Dorn im Auge. Auch der mesopotamische Gott der himmlischen Höhen, Anu, und die Göttin der Tiefe, Ea, finden, dass es die Babyloner mit ihrem Hochmut zu weit treiben. Seit man sich dort an den Bau des sogenannten „Turms von Babel“ gemacht hat, herrscht Grössenwahn. Anu und Ea ermuntern daher die Volksstämme rund um Babylon, noch schönere und grössere Tempeltürme zu bauen. Und weil Götter auch nur Menschen sind, wird gleich ein Wettbewerb vereinbart: Wer es schafft, als erster fünfzehn Tempelbaustufen errichten zu lassen, dem allein wird der Ruhm der Vollendung zuteil.
„Babel“, Autoren: Uwe Rosenberg und Hagen Dorgathen, Verlag: Kosmos, Alter: ab 12 Jahren/Erwachsene, Personen: 2 Spieler, Dauer: 45 bis 60 Minuten, Preis: zirka 30 Franken
Mit freundlicher Genehmigung des Autors Christof Lampart im toy-net.ch. - Weitere Spielebesprechungen -
© 1998 - Felsberger S & A Spiel & Art AG,
Tannenstrasse 40, CH-9010 St. Gallen. Update: 01.07.2002