"Quads": Trotz Plastik ein gutes Spiel

Ziel bei "Quads" ist es, mehr Steine auf das schwarze Kunststoffbrett setzen zu können, als der Gegner. Ins quadratische Tableau ist eine ebensolche Vertiefung eingelassen, in welcher alle 36 Teile Platz haben. Zu Beginn setzen beide Spieler je einen neutralen Stein, wobei diese nicht aneinander angrenzen dürfen. Danach setzt jeder abwechselnd einen Stein seiner Farbe; die Partie endet, wenn niemand mehr setzen kann. Dabei müssen die Spieler beachten, dass die neuen Steine genau an die bereits gelegten passen. Das ist leichter gesagt, als getan, bestehen doch alle quadratischen Steine aus zwei Teilen: einer glatten, eins- bis dreiseitigen Fläche, die beige oder schwarz sein kann, sowie einer eins- bis dreiseitigen gerillten weissen Fläche, deren Linien horizontal oder vertikal verlaufen. Nun gilt es die Steine so zu plazieren, dass man dem Gegner gute Legemöglichkeiten zunichte macht. Dies ist dann der Fall, wenn eine schwarze Fläche offen liegt, kann doch der Gegner, der nur über weiss-beige Steine verfügt, nicht an eine schwarze Fläche anlegen. Der Reiz von "Quads" erschliesst sich nicht bereits bei der ersten Partie, zu verwirrend ist die Anzahl der unterschiedlichen Steine, so dass man viel Zeit beim Suchen des optimalen Zuges verschwendet. Dabei spielt sich "Quads" vor allem dann gut, wenn die ersten vier, fünf Züge "flüssig" vonstatten gehen, fällt doch bei diesem Spiel die Entscheidung in den meisten Fällen erst im Mittel- oder gar dem Schlussdrittel.

Autor: Kris Burm, Verlag: GiGamic, Preis: etwa 50 Franken, Zahl der Spieler: 2, Alter: ab 6 Jahren, Spieldauer: 10 bis 20 Minuten


Mit freundlicher Genehmigung des Autors Christof Lampart im toy-net.ch. - Weitere Spielebesprechungen -


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