Schweizer Spielmesse
Internationale Messe für Spiele, Spielwaren, Modellbau und kreatives Gestalten 

St.Gallen, 19. - 23. November 2003

         


Positive Reaktion des Fachhandels auf neuen Messetermin

Der neue Termin für die Schweizer Spielmesse in St.Gallen, der vom 19. bis 23. November nun punktgenau im entscheidenden Weihnachtsgeschäft liegt, motiviert den Handel zu verstärktem Engagement.

Die Reaktionen sind überwiegend positiv. Die Neuausrichtung von einer „Gucker-Messe" zu einer strukturierten Verkaufsmesse vier Wochen vor Weihnachten ist goutiert worden: Zahlreiche Händler sind wegen des neuen Konzepts das erste Mal in St.Gallen vertreten. Beim Angebot liegt der Fokus eindeutig auf den Herbstneuheiten. Diese können wegen des späteren Termins nun erstmals umfassend präsentiert und ausprobiert werden.

Händler, die an der Schweizer Spielmesse in St.Gallen vertreten sind, wurden nach ihren Erwartungen gefragt.

Peter Moll, Spikus Spielwaren, Winterthur, ist in St.Gallen unter anderem mit Spielen von Kosmos, Haba und Selecta vertreten: „Ich bin sehr gespannt! Auch wie sich die anderen beim Preis verhalten. Ich bin gegen eine Rabattitis. Was wir dagegen machen werden, sind spezielle Messeaktionen. Das ist üblich und das erwarten die Kunden. Ich möchte aber nicht nur über den Preis gehen, sondern für mich ist wichtig, dass am Stand auch gespielt wird. 50 Prozent des Standes werden deshalb Spielfläche sein."

Peter Rechsteiner, Rechsteiner Spielwaren AG, Romanshorn, ist in St.Gallen mit dem Schwerpunkt Ravensburger, Puzzles und Brio vertreten: „Ich denke, dass im November ,draussen‘ im Handel noch verhaltene Stimmung herrscht, weil es sich immer weiter nach hinten verschiebt. Deshalb bin ich vom neuen Messetermin begeistert. Es ist die Zeit, in der man sich noch die Zeit nehmen kann, sich in Ruhe zu informieren und die Wünsche für Weihnachten auszukundschaften."

Martin Zutt, Zubi Spielwaren, Rorschach, ist in St.Gallen vor allem mit Fischertechnik und Autorennbahnen vertreten: „Für uns ist es eine Verkaufsmesse. Deshalb ist einerseits der Zeitpunkt für den Verkauf sicher gut – wenn man einen Laden hat, dann gibt es andererseits natürlich Probleme, wie man das mit dem Personal anstellt. Aber wir werden das schaukeln. Die Teilnahme an der Messe in St.Gallen ist die Chance, unser Geschäft in der Nähe ein bisschen bekannter zu machen und auch Kunden zu erreichen, die wir sonst nicht hätten."

Alain Egger, Delirium Ludens, Biel, ist in St.Gallen unter anderem mit Spielen von französischen Verlagen vertreten: „Die Idee ist, dort Sachen zu zeigen, von denen ich das Gefühl habe, es lohnt sich: Spiele, die noch mehr bekannt sein sollten, weil sie gut sind und Spass machen. Es sind französische Spiele, von denen es noch keine deutsche Ausgabe gibt, aber wir geben eine Übersetzung der Regeln dazu. Was den Termin angeht, den finde ich gut. Ausserdem sind in St.Gallen die Leute schon mehr gewohnt als anderswo, auf einer Messe auch einzukaufen."

Werner Zwimpfer, Zwimpfer Consulting, Obernau, ist in St.Gallen unter anderem mit Gigamic, Cuboro und Kosmos Experimentierkästen vertreten: „Ich habe eine Riesenerwartung, das Interesse wird durch den neuen Termin viel grösser sein. Ich war schon dreimal in St.Gallen, davon lief es zweimal sehr gut und beim dritten Mal herrschte sommerliche Hitze. Das ist ja nun ausgeschlossen. Mit der Organisation von Reisen auf die Spielzeugstrasse, die wir in St.Gallen zusätzlich vorstellen, wollen wir auch gezielt Kindergärtnerinnen, Sammler und Auszubildende ansprechen."

Hans-Peter Roth, HARO Modelleisenbahnen, Sennwald, ist in St.Gallen mit einem umfassenden Modelleisenbahn-Sortiment vertreten: „Ich erwarte, dass es viel mehr Besucher geben wird. September war immer sehr früh, gerade für den Eisenbahnbereich. Deshalb erwarte ich mir, dass sich der neue Termin auch im Verkauf positiv niederschlägt."

Yvonne Buchser, Yvonne’s Modellbau Atelier GmbH, Appenzell, ist in St.Gallen mit einem umfassenden Modelleisenbahn-Sortiment vertreten: „Was die Konjunktur angeht, gibt’s ja immer die Wellenbewegungen nach oben und unten. Jetzt wäre eigentlich wieder die Welle nach oben dran! Ich bin deshalb zuversichtlich. Ich mache auch deshalb in St.Gallen mit, weil es unsere Region ist und man als Geschäft immer wieder auf sich aufmerksam machen muss."

Giorgio Frei, Jackpot, Dübendorf, ist in St.Gallen unter anderem mit Mordillo-Puzzles und Hasbro vertreten: „In der Hochsaison für Spielwaren ist es ein zweischneidiges Schwert, was das Personal angeht, das ja auch in den Läden gebraucht wird. Aber für die Aussteller in St.Gallen wird es sicher sehr gut: Es geht voll Richtung Verkauf und es wird wie ein vergrößerter Weihnachtsmarkt. Ganz entscheidend werden die Atmosphäre und das Rahmenangebot sein."

Arno Miller, Der Autor ist Freier Journalist und Herausgeber eine Spielefachzeitschrift


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