| Schweizer
Spielmesse Internationale Messe für Spiele, Spielwaren, Modellbau und kreatives Gestalten St.Gallen, 19. - 23. November 2003 |
"Krippen aus aller Welt"
Sonderschauen an der Schweizer Spielmesse 2003
Ihre Krippen und Krippenfiguren sollen Freude bereiten. Während der
Weihnachtszeit sollen ihre Ausstellungen ein besonderer Treffpunkt für die
Menschen sein. So wünscht es sich die Romanshornerin Antoinette Finsterwald,
die an der Schweizer Spielmesse 2003 in einer Sonderschau eine Auswahl ihrer
schönsten Weihnachtskrippen ausstellt.
Für Antoinette Finsterwald ist die Krippe das schönste Symbol in der Bibel. 1983 hat sie mit dem Sammeln von Krippen begonnen. In den 20 Jahren sind mittlerweile über 130 Krippen in allen Grössen und Stilrichtungen aus der ganzen Welt zusammen gekommen. An der Schweizer Spielmesse sind Weihnachtskrippen aus Südamerika, Afrika, Südostasien und Europa zu sehen. Die eigenständige, typische Kultur des jeweiligen Landes kommt auch bei den Figuren, Tieren und Bauten der Krippen augenfällig zum Ausdruck. Die Josef-, Maria- und Jesuskind-Figuren aus afrikanischen Ländern beispielsweise sind dunkelhäutig, und die Krippen sind aus dem dort vorkommenden Ebenholz gearbeitet.
Kokosnuss, Speckstein und Kristallglas
Eine Krippe aus Peru ist aus einer Kokosnuss-Schale gefertigt und die Figuren sind aus Ton. Das Spezielle dabei ist aber, dass die Krippentiere einem Wertmassstab entsprechen, der Nutzen und Bedeutung der einheimischen Tiere berücksichtigt. Schafe, in Perus Bergwelt sehr wichtige Nutztiere, werden gleich gross dargestellt wie Kamele oder andere grössere Tiere. Bei den peruanischen Krippen gibt es auch keine Könige mit Kronen, sondern edle Herren mit noblen Hüten, und die armen Leute tragen die für diese Region typischen bunten Stoffumhänge.
Aus Tansania stammen Krippen, in denen die Mutter Maria ihr Jesuskind am Stillen ist oder das Christkind Daumen lutscht. Zu den wertvollsten Ausstellungsstücken gehört die rund 20x20 cm grosse Krippe aus Kristallglas.
Eine wahre Freude für die Messebesucher ist garantiert die Ausstellung mit 80 cm-grossen Figuren, deren Hände und Köpfe aus Lindenholz geschnitzt sind. Diese eindrucksvollen Figuren sind mit noch grösseren Tieren in eine grosse Landschaft mit Stall, Torbogen und Felselementen eingebettet. Gezeigt wird aber auch das andere "Extrem": Miniatur-Krippen, die mit der Lupe betrachtet werden müssen, um all die interessanten Details zu erkennen.
Weihnachtsausstellung
mit symbolträchtigen
Die Symbolik von Weichnachten
hat sich im Verlauf der Jahrhunderte in einer Vielfalt entwickelt, wie dies wohl
von kaum einem anderen geschichtlichen Ereignis behauptet werden kann. Die
Entwicklung die.ser Symbolik ist auch erklärbar, wenn man die unterschiedlichen
Völker und Religionen, welche über das Ereignis von Christi Geburt über die
Jahrhunderte hinweg bis zum heutigen Tag berichtet haben, berücksichtig.
Die Faszination dieser
Symbolik ist für Zita Egli aus Amriswil seit einigen Jahren Motivation, selber
in der Welt der weihnächtlichen Symbolik aktiv zu sein und damit vielen
Menschen, Gross und Klein, Freude und Geborgenheit zu schenken.
Krippen
Das Lukasevangelium erzählt die
Weihnachtsgeschichte, dass Maria ihren ersten Sohn gebar "und wickelte ihn
in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil sie in der Herberge keinen Platz
fanden" (2,7). Allein in diesem Satz ist eine Vielzahl von Symbolik
enthalten, welcher sich die Arbeit von Zita Egli widmet. Ein erstes Element ist
die Darstellung von biblischen Figuren (Maria, Josef, Jesuskind), die
heute unter dem Namen „Schwarzenberger“ Figuren bekannt sind. Es handelt
sich dabei um Einzelanfertigungen, welche keine der Anderen gleicht. Ein zweites
Element ist die Darstellung von Kulissen, welche als Krippen bezeichnet
werden. Dabei steht die morgenländische Architektur im Vordergrund. Auch in
diesem Bereich werden alle Einzelteile individuell und von Hand angefertigt und
zu einem Ganzen zusammengestellt, was letztlich ein konkretes Bild des Satzes
aus dem Lukasevangelium vermittelt.
Die Hirten auf dem Feld
Das Lukasevangelium erzählt weiter, dass
in jener Gegend Hirten auf dem freien Feld lagerten „und hielten Nachtwache
bei ihrer Herde " (2,8). Ein weiterer Satz mit einer grossen Symbolik, denn
die Hirten (Beduinen jener Zeit) standen für das Judentum und die Armut. Ein
weiteres Element der Arbeit von Zita Egli ist die Darstellung der Menschen
und ihrer Gewohnheiten, welche den neugeborenen Erlöser als erstes sehen
durften. Handwerkliche Gegenstände der Beduinen, ihre Zelte sowie ihre Haus-
und Nutztiere, welche ebenfalls in Einzelanfertigung hergestellt werden,
verleihen der vielfältigen Symbolik Leben und Wärme.
Die Magier / Sterndeuter
Das Matthäusevangelium erzählt, dass
Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem kamen und fragten: „Wo ist der
neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind
gekommen, um ihm zu huldigen“ (2,2). Die Symbolik der Magier oder Sterndeuter
verkörperten das Heidentum oder den Reichtum. Punkvolle Darstellungen der
einflussreichen Herrscher jener Zeit und ihres Gefolges runden die
Ausstellung rund um das Thema Weihnachten ab. Auch diese symbolträchtigen
Figuren sind handgefertigte Einzelstücke, welche im zeitlichen Verlauf des
Kirchenjahres den Abschluss (Epiphanie) der weihnächtlichen Zeit bilden.
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Im
Rahmen der Ausstellung an der Schweizer Spielmesse 2003 in St.Gallen werden
keine Arbeiten verkauft. Interessenten wenden sich bitte nach
Ausstellungsabschluss direkt an Zita Egli. Es besteht auch die Möglichkeit,
Kurse zu besuchen, um sich später die eigene individuelle Krippe und alles was
dazu gehört zu gestalten.
Kontakt
Zita
Egli, Egelmoosstrasse 34, 8580 Amriswil
Telefon 071 411 47 90 oder 079 466 18 47
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